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  skos:definition "Oberflächenbearbeitung von Werksteinen. Die einzelnen Arbeitsschritte nach Anlegen des 1,5 - 4 cm breiten Randschlags mittels Schlageisen und Klöpfel sind: Bossieren bzw. Spitzen = grobes Abarbeiten mit dem Spitzeisen oder der Spitze (beidhändig geführte, spitze Hacke); Flächen = feines Abarbeiten des Spiegels (die vom Randschlag umgebene Fläche) mit der beidhändig geführten, beilähnl. Fläche; Scharrieren = feines Abarbeiten des Spiegels mit einem breitschneidigen Schlageisen, wodurch schmale, parallele Rillen, eine Art Riefelung, entstehen, erst seit dem 16. Jh. üblich; Kröneln = feines Überarbeiten mit einem Kröneleisen, das aus einer senkrecht angeordneten Reihe von Spitzen besteht; Stocken = Überarbeiten mit dem aus vielen Pyramidenspitzen bestehenden Stockhammer. Der Spiegel kann aber auch als Bosse (Rohform) vor den Randschlag vorstehen (Rustikamauerwerk = opus rusticum), als Buckelquader- oder Bossenmauerwerk. [Koepf / Binding 2016]"@de, "Behandlung der Oberfläche von Werksteinen durch den Steinmetzen. [Glossarium Artis, Bd. 3, Bögen und Mauerwerk]"@de, "Nur wenige Burgen sind aus aufgelesenen unbearbeiteten Feldsteinen errichtet worden. Für die meisten Steinburgen musste das Material im Steinbruch gewonnen werden. Zuerst wurden die Hausteine mit dem Bossierhammer zu groben Quaderformen geschlagen. Ab dem 11. Jh. wurde das Kleinquadermauerwerk an den Kanten durch größere und sorgfäl-tig verarbeitete Eckquader verstärkt. Seit der Mitte des 12. Jh.s wurde regelmäßiges Quadermauerwerk an den wichtigen Gebäuden einer Burg – Bergfried, Ringmauer (Mau-er), Palas, Wohnturm – verwendet. An untergeordneten Bauteilen dagegen verwendete man noch lange Bruch- und Hausteinmauerwerk. Wenn die Oberfläche historischer Bau-ten nicht allzu sehr verwittert ist, lässt sich die S. noch deutlich ablesen. Da auch gleiche oder ähnliche Werkzeuge in der Hand anderer Handwerker eine andere »Handschrift« hinterlassen, kann man verschiedene Bauabschnitte an solchen Spuren deutlich unter-scheiden. Die Werksteine der frühen Steinburgen wurden mit dem beidhändig geführten Zweispitz oder dem mit dem Klöpfel geschlagenen Spitzeisen herausgearbeitet. Abge-spitzte Oberflächen sind rau und weisen unregelmäßige oder zu Rillen aneinander ge-fügte Hiebspuren auf. Die Ränder der einzelnen Quader wurden mit dem Schlageisen geformt, der Bereich dazwischen konnte mit der Fläche geglättet werden oder blieb als Buckelquader stehen. Das mindestens einmalige, häufig doppelte Glätten der Steinober-fläche mit Hilfe der Fläche setzt in Deutschland etwa um 1150 ein. Regelmäßig oder mit einem geometrischen Muster geflächte Quader finden sich häufig auf Burgen etwa am Palas der Wartburg TH. Erst in der 2. Hälfte des 15. Jh.s wird die Fläche vom Scharrierei-sen abgelöst, mit dem sich eine regelmäßigere Oberfläche erzielen ließ; die oft mit großer Präzision parallel gesetzten Hiebe dieses Werkzeugs lassen sich häufig noch an den Gewänden der Fenster oder den Portalen der Schlösser ablesen. Nur für Skulpturen, manchmal auch für feine Bauglieder wie Gesimse oder Säulen, wurde der Stein auch noch geschliffen, so dass sich keine Bearbeitungsspuren mehr an ihm erkennen lassen. B. Sch.-W. [Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen]"@de ;
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