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  skos:definition "Befestigter Platz, der in Kriegszeiten als Zufluchtsstätte (Fliehburg) aufgesucht wurde. [Koepf/Binding 2016]"@de, "Die ältere, in Vorstellungen des 19. Jh.s wurzelnde Burgenforschung sah in vielen, wenn nicht den meisten der großflächigen Burgen des Frühmittelalters ( Ringwälle) in erster Linie F.en von größeren Siedlergruppen (»Volksburgen«), die zum vorübergehenden Aufenthalt von Flüchtlingen während militärischer Auseinandersetzungen aufgesucht wurden. Ohne dass diese einseitig militärische Funktion als Refugium für einzelne Anlagen des 8.–10. Jh.s ausgeschlossen werden kann, zumal wenn diese offenbar nur zeitweilig genutzt wurden und daher bei archäologischen Ausgrabungen nur wenige Funde erbracht haben (Heidenlöcher bei Deidesheim RP) oder wenn es sich eindeutig um Ungarnwälle handelte, so muss doch betont werden, dass eine derartig einschränkende Bezeichnung den multifunktionalen Charakter dieser Wehranlagen verkennt. Diese dienten vielmehr mehrheitlich als ständig genutzte Verwaltungszentren und Versammlungsplätze (Landesburgen), aber auch als Stützpunkte für Grenzsicherung oder als Aufmarschlager. Gelegentlich konnten solche großen Burgen des 8.–10. Jh.s sekundär auch als Refugien von großen Bevölkerungsgruppen aufgesucht werden, wie dies beim Einfall der Sachsen 774 bei der Büraburg HE geschah. Trotz der eindeutigen Schutzfunktion von Großburgen des Frühmittelalters sollte man diese nicht generell als reine F.en bezeichnen. H. W. B. [Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen]"@de ;
  skos:altLabel "Oppidum"@de, "Fliehburg"@de ;
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  skos:prefLabel "Fluchtburg"@de ;
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