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  skos:definition "Der beengte Raum mittelalterlicher Burgen ließ meist wenig Platz für umfangreiche G.-Anlagen. Man kann jedoch bei dauerhaft bewohnten Anlagen vom Vorhandensein eines Kräuter- und Arznei-G.s innerhalb der geschützten Mauern und eines Obst- und Gemüse-G.s in der unmittelbaren Umgebung der Burg ausgehen. Auch außerhalb der Burgen waren die G. durch Zäune und Mauern umschlossen und damit vor Tieren geschützt und beanspruchten einen eigenen Rechtsraum. Die Landgüterordnung Karls des Großen aus dem Jahre 812 regelt die Bewirtschaftung der karolingischen Gutshöfe und Reichsburgen und enthält Angaben zu zahlreichen Nutzpflanzen. Originale Burg-G. sind nicht erhalten; mittelalterliche Darstellungen orientieren sich weniger an der Wirklichkeit als an der Vorstellung des Liebes-G.s, der im Mittelalter im Zusammenhang mit der höfischen Dichtung eine Verbindung von G. und Erotik entstehen lässt. Waren zuerst nur einheimische Pflanzen zu finden, so nahm durch Fernhandel und Kreuzzüge die Zahl der Blumen und Gewürze immer mehr zu. Das seit dem 15. Jh. wachsende Interesse an antiker Kultur führte auch zu einer Wiederbelebung des G.s als Kunstwerk. Zuerst in Italien (Belvedere/Rom I durch Bramante; Boboli-Gärten/Florenz I), dann in Frankreich (Blois F von J. A. Ducerceau, Fontainebleau F) und schließlich auch in Deutschland (Heidelberg BW) wurden regelmäßig angelegte G. geschaffen, deren geometrische Beete durch niedrige Hecken umfasst wurden. Das Heckenlabyrinth war charakteristischer Teil dieser G. Unter dem französischen König Ludwig XIV. wurden durch den G.-Architekten André Le Notre (1613–1700) die Merkmale des barocken Schloss-G.s entwickelt. Die gesamte Anlage orientierte sich zum Schloss als Zentrum. Sie wird durchzogen von strahlenförmigen und achsensymmetrischen Wegen und zugehörigen Parkabschnitten, von Wasserläufen, -becken und -spielen, künstlichen Geländepartien, Terrassierungen und Kleinarchitekturen und ist mit Vasen und G.-Skulpturen durchsetzt. Das Idealbild des barocken G.s stellte der von Versailles F dar, der an vielen Schlössern in Europa (Ludwigsburg BW) nachgeahmt wurde. Im Lauf des 18. Jh.s begann das Ideal des englischen G.s das des französischen abzulösen. Schloss-G. werden jetzt wie scheinbar natürliche Landschaften angelegt. Asymmetrische Baumgruppen, Seen mit natürlich geschwungenen Uferkonturen und schön geschwungene Wege durchziehen den englischen G. Staffagearchitekturen mit Anlehnung an klassische, gotische, orientalische und chinesische Vorbilder durchsetzen diese G. ebenso wie künstliche Ruinen und artifizielle Brücken und Stege. B. Sch.-W. [Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen] "@de, "Nach der Einfriedung mit Gerten (Stangenzaun) benannter, künstl. bepflanzter und gepflegter Bereich, der durch Wege, Stützmauern, Treppen, Terrassen und Wasserbassins vielfältig gestaltet werden kann. Der G. steht v.a. auch in der modernen Baukunst zur Wohnung in enger Beziehung, so dass er zur Ergänzung und Erweiterung der Wohnung werden kann: Terrassen, Sitzplätze, überdeckte Lauben und G.-häuser. Schon in Ägypten öffnete sich die Vorhalle des Wohnhauses gegen einen G., in dessen Mitte oft ein Bassin lag. Bes. entwickelt war die G.kunst in Mesopotamien (Hängende Gärten der Semiramis in Babylon), wo die künstl. Bewässerung die Voraussetzung der G.anlage war. Prachtvolle Parkanlagen umgaben auch die Paläste der Achämeniden, deren Kanäle auf die Architektur Bezug nahmen. Auch die Griechen und die Römer kannten prachtvolle G.anlagen mit Bassins, Kolonnaden, Zierarchitektur, Plastik. Den G. des Islams liegt ebenso wie den ma. G. die Vorstellung vom Paradies zugrunde, doch herrschte im MA der Nutzg. bzw. Arzneimittelg. vor. Neu belebt wurde die G.kunst in der Renaissance, deren G. meist regelmäßig um ein Zentrum (Bassin, Gartenpalast) angelegt waren. In der Barockzeit erhält der G. (Park) gesteigerte Bedeutung und wird eng auf die Architektur des Schlosses bezogen. Die Teile des G.s sind symmetr. um eine Mittelachse (Weg, Allee, Kanal) angeordnet und gegen das Schloss deutl. gesteigert (Tapis Vert, Boskett, Broderieparterre). Später herrschte der englische Garten vor, der ähnl. dem ostasiat. G. eine lockere, natürl., maler. Gestaltung anstrebt, also den Gegensatz zum streng geometr. Renaissance- und Barockg. hervorkehrt. Dem Interesse an seltenen Pflanzen entsprechen Alpeng. (Alpinum) und Botanischer G., die durch Orangerien für nicht winterharte Pflanzen ergänzt werden. Seit dem 19. Jh. wechselt die Vorliebe zwischen geometr. und maler. bzw. asymmetr. G.anlagen. Bedeutend ist auch die G.kunst des islam. Kulturbereiches, dessen mit Wasserspielen versehene Gärten meist durch Aquädukte versorgt sind. Eine hochentwickelte G.kunst hat Japan, dessen G. verkleinerten Ausschnitten der Landschaft gleichen oder symbol. der Meditation dienen (Steing.). [Koepf / Binding 2016]"@de ;
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