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  skos:definition "Erstmals bei Gervasius von Canterbury 1180 für den Laufgang zwischen den Arkaden oder Emporen und der Fensterzone einer Basilika verwandt. Das T. kommt bereits in roman. Zeit als Gliederung der Hochschiffwand in der Zone der Seitenschiffdächer vor. Bei der got. Kathedrale mit drei- und vierzonigem Aufbau ist das T. integrierender Bestandteil des Wandaufbaus. Entfällt der Gang und sind der Wand nur Blendbogen vorgeschaltet, so spricht man von einem Blendt. Das echte T. kann in verschiedener Weise konstruiert sein: 1. Zwischen Rückwand und Arkaden entsteht ein Laufgang unter einem von Dienst zu 490 Dienst gespannten Mauerbogen; der Gang läuft nicht hinter den Gewölbediensten durch; jeder Abschnitt ist vom Dachraum des Seitenschiffs aus zugängl. 2. Der Laufgang ist mit Steinplatten oder einer Längstonne überdeckt und hinter den Gewölbediensten durchgeführt. 3. Die Rückwand des T.s wird durchfenstert (durchlichtetes T.), so dass die Obergaden-Fensterzone bis auf die Seitenschiffgewölbe heruntergezogen scheint (seit ca. 1230 in der Ile-de-France ausgebildet). In der Ansicht sind zu unterscheiden das in Burgund aus antiken Motiven entwickelte Reihent., das in einheitl. Arkadenfolge immer von Dienst zu Dienst reicht, und das in der Normandie ausgebildete Gruppent., bei dem die zumeist unter Blendbogen oder Blendgiebeln gekuppelten Zwillings- oder Drillingsarkaden in die Mauerfläche eingeschnitten sind. Das T. kann im Langhaus, Querschiff und auch im Chor auftreten und findet sich vornehm!. in Frankreich und im Raum Köln bis Basel in der Zeit zwischen 1100 und 1260. [Koepf /Binding 2016]"@de, "Lat. třikrát otevřený, od 11. stol. otvor v podobě empory v normansko-anglické architektuře, především však v gotice chodba uvnitř tloušťky zdiva (na rozdíl od empory) pod okny střední lodi, chóru a příčné lodi, často otevřená trojdílnou arkádou; měla význam spíše praktický než členicí; někdy jsou také ve vnější zdi zezadu triforia okna (Kolín nad Rýnem). [Koch 2008]"@cs, "Triforium (lat. dreifach geöffnet), seit dem 11. Jh. in der normannisch-englischen Baukunst emporenähnliche Öffnung, besonders aber in der Gotik kastenförmiger Laufgang innerhalb der Mauerstärke (im Gegensatz zur Empore) unter den Fenstern des Mittelschiffs, Chors und Querschiffs, oft in dreifacher Bogenstellung geöffnet. Weniger von praktischer als von flächengliedernder Bedeutung, gelegentlich in der Außenmauer in der Form der Bogenöffnungen hinterfenstert. Das Blendtriforium besteht aus Blendarkaden ohne Gang. [Koch 2009]"@de ;
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