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  skos:definition "Fassade (nach ital.facciata, v. lat. facies: Gesicht), die Hauptansichtsseite (Schauseite) eines Gebäudes, auf die die ganze Gestaltung konzentriert ist, in der Regel die Haupteingangsseite, bei Kirchen daher meist die Eingangsfront im W. Gewöhnl. zeigt die F. die innere Gliederung bzw. den Querschnitt des hinter ihr liegenden Baukörpers (z.B. bei roman. Basiliken, got. Kathedralen und Palästen der Renaissance und Barockzeit), sie kann aber auch für sich komponiert sein und weder in den Abmessungen noch im Querschnitt dem zugehörigen Bau entsprechen. Das klass. Land prunkvoller Kirchenf.n ist Italien, wo zu dem architekton. und bauplast. Schmuck häufig noch der Farbwechsel des Gesteins hinzutritt und die F. meist größer als der Raumquerschnitt (Blendfassade) ist, selten kleiner. Häufig ist die F. durch einen oder durch mehrere Türme betont (Turmfassade, Doppelturmf., Zweiturmf.). Im Zeichen der Gegenreformation wurde auch nördl. der Alpen auf pompöse Kirchenf.n bes. Wert gelegt, v.a. bei den weithin sichtbaren Klosterkirchen des süddt. Barock. Bei Profanbauten können die städtebaul. oder landschaftl. wirksamen Seiten durch bes. Hervorhebung der F. gekennzeichnet sein. Portale und Portalvorbauten, Fenstergruppierungen, Säulenordnungen oder Kolossalordnung, Arkaden, Erker, Freitreppen u. dergl. sind die Kompositionselemente. Auch die Giebel können durch bes. Gliederung oder Bekrönung hervorgehoben sein. Außerdem kann die F. durch kostbareres Steinmaterial, durch Inkrustation, Putz, Sgraffito, Stuck oder Freskomalerei geschmückt werden. [Koepf / Binding 2016]"@de, "Též fasáda, lat. facies = obličej. Pohledová strana architektonického díla; některé budovy mají dvě průčelí (barokní zámek s průčelím obráceným do města a zahradním průčelím; průčelí příčné lodi na gotických katedrálách, které je však podřízené hlavnímu západnímu průčelí; rovněž u obytných budov, které přiléhají ke dvěma ulicím); většinou odráží vnitřní členění budovy: jsou na něm patrná patra, počet lodí, v baroku se klene společně s elipsou vnitřního prostoru směrem ven. [Koch 2008]"@cs, "Fassade (lat. facies = Gesicht), die Schauseite eines Bauwerks. Manche Gebäude haben 2 Fassaden (Barockschloss mit Stadtseiten- und Gartenseiten-Fassade; Querschiffsfassaden an gotischen Kathedralen, jedoch der West-Fassade untergeordnet; auch bei Wohnhäusern, die an 2 Straßen liegen). Meist spiegelt sie die innere Gliederung des Gebäudes wider: sie zeigt die Stockwerke, Anzahl der Schiffe, wölbt sich im Barock mit der Ellipse des Innenraums nach außen. [Koch 2009]"@de, "(lat. facies, ital. faccia ›äußere Erscheinung, Gesicht‹), Schauseite eines Bauwerks und häufig die Seite des Haupteingangs, die durch eine besondere Gestaltung hervorgehoben wird. Im Burgenbau ist die Ausbildung einer echten Fassade selten. Sie kommt aber bei den Bauten der Pfalzen, etwa am Kaiserhaus in Goslar NI, vor. Auch im Spätmittelalter werden an anspruchsvollen Saalbauten, wie im Marburger Schloss HE zu sehen, F.n ausgebildet. Während im 16. Jh. noch flächige Gliederungsmittel zur F.n-Gestaltung verwendet werden wie Malerei oder Kratzputze, setzt sich im 17. Jh. endgültig eine Gestaltung der F. mittels Elementen der Säulenordnungen durch. Im französischen Schlossbau der Renaissance bleibt die Mehransichtigkeit die Regel, doch allmählich bilden sich zwei Gestaltungsschwerpunkte heraus – die Öffnung zum Ehrenhof und die Öffnung zur Landschaft. Während noch im 16. Jh. der Schlosshof mit gleichmäßiger Gliederung umzogen ist, konzentriert sich im 17. und 18. Jh. die Gestaltung auf die F., die durch Überhöhung, Konzentration von Gliederungselementen wie Pfeilern und Säulen in Kolossalordnung und reicher Plastik hervorgehoben wird. Deutlich unterscheidet der französische Architekt am Schloss Vaux-le-Vicomte F, 1657–61, zwischen Eingangs-F. mit eingezogenen Flügeln neben einem vortretenden Risalit und der Garten-F., wo die ovale Mitte deutlich vor die F. tritt. Dieses Gestaltungsprinzip prägt mit Varianten auch den deutschen Schlossbau des 18. Jh.s, so wird die Hof-F. von Schloss Weißenstein in Pommersfelden BY, 1711–18, durch Doppelsäulen und Pilaster in Kolossalordnung hervorgehoben, während sich der Festsaal oval vor die Garten-F. legt. B. Sch.-W. [Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen]"@de ;
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  skos:prefLabel "muro cortina"@es, "façade rideau"@fr, "curtain wall"@it, "curtain wall"@cs, "Vorhangfassade"@de, "Curtain wall"@en ;
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  skos:prefLabel "main façade"@en, "façade en trompe l\\'œil"@fr, "fachada principal"@es, "facciata principale decorata"@it, "Schaufassade"@de ;
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  skos:prefLabel "průčelí s patrovým členěním"@cs, "Stapelfassade"@de ;
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  skos:prefLabel "Strukturtypen für Sakralbauten"@de ;
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  skos:prefLabel "Bamberger Vokabular für Historische Architektur"@de ;
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