@prefix bvha: <https://hist-arch-vocab.org/bvha#> .
@prefix skos: <http://www.w3.org/2004/02/skos/core#> .
@prefix owl: <http://www.w3.org/2002/07/owl#> .
@prefix dc: <http://purl.org/dc/terms/> .
@prefix xsd: <http://www.w3.org/2001/XMLSchema#> .

bvha:c_d6f572a5
  skos:prefLabel "dřevěná stavba"@cs, "Holzgebäude"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:Concept ;
  skos:narrower bvha:c_7b453ad6 .

bvha:conceptScheme_50ec0c5e
  skos:prefLabel "Strukturtypen für Burgen und Schlösser"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:ConceptScheme .

skos:Concept a owl:Class .
bvha:conceptScheme_ea998ebe
  skos:prefLabel "Strukturtypen"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:ConceptScheme .

bvha:c_f8146cf8
  skos:prefLabel "hrad"@cs, "Burg"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:Concept ;
  skos:narrower bvha:c_7b453ad6 .

bvha:conceptScheme_7816b346
  skos:prefLabel "Bamberger Vokabular für Historische Architektur"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:ConceptScheme .

bvha:conceptScheme_1d7ba54b
  skos:prefLabel "Quellennachweis Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:ConceptScheme .

bvha:c_7b453ad6
  skos:definition "Zu Beginn des Burgenbaues im Frühmittelalter (7.–10. Jh.) bestanden meist noch alle Teile dieser Wehranlagen aus Holz: Der Bering ( Ringmauer) war als Palisade oder als Mauer in Holz-Erde-Konstruktion angelegt (gelegentlich mit Trockenmauerverblendung) und die Gebäude im Innern in Pfosten- oder Stabbauweise errichtet worden (Höhbeck NI, Hünenburg bei Stöttinghausen NI, Elten NW, Roßtal BY). Trotz des seit dem 10. Jh. vermehrt aufkommenden Steinbaues, der sich oft jedoch nur auf die Umfassungsmauer und wenige repräsentative Gebäude beschränkte, hielt sich die Holzbauweise in vielen Landschaften noch bis ins 11./12. Jh. (Haus Meer NW, Romrod HE), z. T. auch noch bis ins 13./14. Jh. (Eschelbronn BW), besonders in Norddeutschland (Kleiner Schlichtenberg bei Futterkamp SH; Kemlade). Vor allem die seit dem 11. Jh. erbauten Motten besaßen auf dem Hügel und in der Vorburg überwiegend Holzbauten (Elmendorf NI, Hoverberg NW, Husterknupp NW). Für den Bau der Motte Hastings GB durch die Normannen 1066 sollen vorgefertigte Holzteile in Schiffen mitgeführt worden sein. Als H.en im engeren Sinn werden besonders Anlagen des 10.–14. Jh.s bezeichnet, die noch immer ganz oder weitgehend aus Holz erbaut wurden, als bereits gleichzeitig schon reine Steinburgen angelegt wurden (Sugny B, Nollig HE). Auch die oft in spezieller Holzkastenkonstruktion errichteten slawischen Burgen des 8.–12. Jh.s in Nord- und Ostdeutschland (Scharstorf SH, Starigard/Oldenburg SH, Behren-Lübchin MV, Teterow MV, Tornow BR) waren fast ausschließlich H.en. Der Bau einer reinen H. mit vermutlich zweigeschossigen Holzpfostengebäuden im Stil von Palastarchitektur um 1000 durch Verwandte der Herzöge der Normandie in Notre-Dame-de-Gravenchon F belegt den hohen Stellenwert dieser Bauweise im 10./11. Jh., die jedoch im Spätmittelalter überwiegend auf den Niederadel beschränkt blieb (Schlössle bei Stammheim BW, Dallau BW, Eschelbronn BW). H. W. B. [Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen]"@de ;
  bvha:broaderByFunction bvha:c_d6f572a5 ;
  a skos:Concept, owl:NamedIndividual ;
  skos:broader bvha:c_f8146cf8, bvha:c_d6f572a5 ;
  skos:inScheme bvha:conceptScheme_1d7ba54b, bvha:conceptScheme_ea998ebe, bvha:conceptScheme_7816b346, bvha:conceptScheme_50ec0c5e ;
  skos:prefLabel "Holzburg"@de ;
  dc:created "2020-07-03T12:21:26"^^xsd:dateTime ;
  bvha:broaderByConstructionMaterial bvha:c_f8146cf8 ;
  dc:modified "2021-01-27T10:54:23"^^xsd:dateTime .

