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  skos:prefLabel "Quellennachweis Koch 2009"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:ConceptScheme .

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  skos:prefLabel "Strukturtypen für Burgen und Schlösser"@de ;
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  skos:prefLabel "Strukturtypen"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:ConceptScheme .

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  skos:prefLabel "hrad"@cs, "Burg"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:Concept ;
  skos:narrower bvha:c_8a1827f8 .

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  skos:prefLabel "Strukturtypen für Sakralbauten"@de ;
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  skos:prefLabel "Quellennachweis Koch 2008"@de ;
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  skos:prefLabel "Bamberger Vokabular für Historische Architektur"@de ;
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  skos:prefLabel "Quellennachweis Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen"@de ;
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  skos:prefLabel "Kirchenburg"@de, "opevněný kostel"@cs ;
  skos:broader bvha:c_f8146cf8 ;
  skos:definition "Wehrburg des Mittelalters. [Koch 2009]"@de, "Středověký kostel s opevněním. [Koch 2008]"@cs, "Burgartig befestigter Kirchhof, der evtl. durch eine eigenbefestigte Kirche (Wehrkirche) ergänzt wird. Als Befestigungselemente benötigt eine K. eine hohe Ummauerung mit Schießscharten und Wehrgang, evtl. ergänzt durch ein wehrhaftes Torhaus, Flankierungstürme ( Turm) und einen Graben. Es finden sich aber auch zahlreiche Beispiele, bei denen lediglich die Kirche mit Schießscharten oder Wurferkern wehrhaft ausgestaltet wurde; in diesem Fall spricht man von einer Wehrkirche. Auch Klöster waren zumeist befestigt (Lorch HE, Kastl BY, Maulbronn BW), zogen die in ihnen aufbewahrten Schätze doch immer wieder Räuber an. Der mittelalterliche Mensch sah in der Militarisierung eines Sakralbaues keinen Konflikt, weil Gott im theologischen Sinn stets mit einer Burg, einem festen Zufluchtsort verglichen wurde, sein Haus daher durchaus wehrhaft sein durfte. Sehr viele Kirchhöfe wurden aufgrund ihrer hohen Ummauerung irrtümlich als K. klassifiziert, desgleichen unzählige dicke Kirchtürme mit Lichtschlitzen als Wehrkirchen. Tatsächlich aber fehlen beiden Baukörpern zumeist eindeutige Fortifikationselemente.Wehrkirchen und K.en dienten der Dorf- und Landbevölkerung als Schutz und Zufluchtsort in Kriegszeiten; dementsprechend fällt ihre Entstehung in die Zeiten größter sozialer Unruhe: Viele Wehrkirchen und K.en wurden in den Jahren der Hussiteneinfälle (1420er-, 1430er-Jahre) gegründet, die meisten allerdings in den Jahren nach 1460, als mit dem Fall von Konstantinopel (1453) die Türkenangst eminent wuchs. Dafür spricht die Massierung von K.en in Franken, Thüringen, Niederösterreich und vor allem in Siebenbürgen, d. h. im östlichen und südöstlichen Europa, aber auch noch im östlichen Hessen. Auch lokale oder regionale Kriege mögen als zusätzlicher Impuls gedient haben. Herausragende Beispiele von K.en sind Ostheim vor der Rhön BY (Unterfranken), Effeltrich BY (Oberfranken), Großcomburg BW, Walldorf TH. J. Z. [Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen]"@de ;
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