@prefix bvha: <https://hist-arch-vocab.org/bvha#> .
@prefix skos: <http://www.w3.org/2004/02/skos/core#> .
@prefix owl: <http://www.w3.org/2002/07/owl#> .
@prefix dc: <http://purl.org/dc/terms/> .
@prefix xsd: <http://www.w3.org/2001/XMLSchema#> .

bvha:conceptScheme_8c0441f9
  skos:prefLabel "Quellennachweis Koch 2009"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:ConceptScheme .

bvha:c_1b714729
  skos:prefLabel "divergenza"@it, "divergencia"@es, "divergence"@fr, "divergence"@en, "Divergenz"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:Concept ;
  skos:related bvha:c_b61e4876 .

bvha:c_46fd832d
  skos:prefLabel "Eigenschaft"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:Concept ;
  skos:narrower bvha:c_b61e4876 .

bvha:conceptScheme_57be8ee8
  skos:prefLabel "Begriffe für den Themenkomplex Sakralbau"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:ConceptScheme .

bvha:c_18ca9880
  skos:prefLabel "Fluchtpunkt"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:Concept ;
  skos:broader bvha:c_b61e4876 .

skos:Concept a owl:Class .
bvha:c_e0d7b527
  skos:prefLabel "Frontalperspektive"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:Concept ;
  skos:broader bvha:c_b61e4876 .

bvha:c_f9747b19
  skos:prefLabel "Zentralperspektive"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:Concept ;
  skos:broader bvha:c_b61e4876 .

bvha:c_b4350a48
  skos:prefLabel "Froschperspektive"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:Concept ;
  skos:broader bvha:c_b61e4876 .

bvha:c_c951c18e
  skos:prefLabel "Konvergenz"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:Concept ;
  skos:related bvha:c_b61e4876 .

bvha:conceptScheme_37522b74
  skos:prefLabel "Quellennachweis Koch 2008"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:ConceptScheme .

bvha:conceptScheme_7816b346
  skos:prefLabel "Bamberger Vokabular für Historische Architektur"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:ConceptScheme .

bvha:c_5b3bc666
  skos:prefLabel "obrácená perspektiva"@cs, "Umgekehrte Perspektive"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:Concept ;
  skos:broader bvha:c_b61e4876 .

bvha:c_b61e4876
  skos:prefLabel " perspectiva"@es, "perspektiva"@cs, " prospettiva"@it, "perspective"@en, "perspective spéculative"@fr, "Perspektive"@de ;
  skos:narrower bvha:c_5b3bc666, bvha:c_b4350a48, bvha:c_18ca9880, bvha:c_e0d7b527, bvha:c_f9747b19 ;
  skos:definition "Perspektive (lat. perspicere = hindurchschauen), die Darstellung des dreidimensionalen Raums (Länge - Breite - Tiefe) auf der zweidimensionalen Mal- oder Zeichenfläche (Länge - Breite). Die der Fläche fehlende Tiefe wird perspektivisch vorgetäuscht, indem gleich große Gegenstände mit zunehmender Entfernung in demselben Maße kleiner dargestellt werden, wie sie auch dem Auge im wirklichen Raum kleiner erscheinen ( = perspektivische Verkürzung). Die mathematisch konstruierbare Perspektive wird erst in der Frührenaissance erfunden. Der Barock bedient sich ihrer, um in virtuoser Weise architektonische Wandgliederungen und insbesondere scheinbar ins Unendliche hinein geöffnete Decken vorzutäuschen ( = Scheinarchitektur). Mit der wachsenden Bedeutung der Farbe seit dem Impressionismus hat die Perspektive in der Gegenwart an Bedeutung verloren. Bei der umgekehrten Perspektive, die in der frühchristlichen und mittelalterlichen Malerei häufig auftritt, verkürzen sich die Gegenstände nicht vom Betrachter in Richtung zum Hintergrund, sondern von der Sicht der Hauptfigur des Bildes her in der Richtung auf den Betrachter perspektivisch. Diese einander scheinbar widersprechenden Formen der Perspektive sind weniger mathematisch als geistesgeschichtlich zu verstehen: Frühchristentum und Mittelalter sehen in dem verehrten - und deshalb dargestellten - Gegenstand ein Gleichnis der göttlichen Ordnung, die zugleich Ausgangspunkt der (auch perspektivischen) Ordnung der Welt ist. Dadurch erscheinen auch Figuren des Vordergrundes im Falle geringerer Bedeutung kleiner als die des Mittel- oder Hintergrundes (»Bedeutungsperspektive«). Erst die Renaissance setzt den betrachtenden Menschen als Maß aller Dinge. [Koch 2009]"@de, "Lat. perspicere = prohlédnout naskrz, zobrazení trojrozměrného prostoru (délka - šířka - hloubka) na dvojrozměrné ploše. Chybějící hloubka je perspektivně simulována tím, že předměty o stejné velikosti jsou při zvětšující se vzdálenosti znázorňovány se stejným zmenšením, v jakém se jeví oku ve skutečném prostoru (= perspektivní zkrácení). Matematicky konstruovaná perspektiva byla vynalezena až v rané renesanci. Byla používána v baroku k virtuózní simulaci architektonického členění stěn a zvl. do nekonečně otevřených stropů (= iluzivní architektura). S rostoucím významem barev od dob impresionismu ztratila perspektiva v současnosti na významu. [Koch 2008]"@cs, "Bes. bildwirksame, zeichner. Darstellung eines aus endl. Entfernung betrachteten Objekts aufgrund der seit der Renaissance entwickelten und wissenschaftl. begründeten Beobachtung. Alle in die Tiefe laufenden, horizontalen Parallelen treffen sich in einem Fluchtpunkt in der Höhe des betrachtenden Auges (Horizont). Die Fluchtpunkte aller geneigten Parallelen liegen darunter, oder darüber. Eine P. mit hochliegendem Horizont bezeichnet man als Vogelp. (Vogelschau, eine P. mit tiefliegendem Horizont als Froschp. Ist die Blickrichtung nicht wie gewöhnl. waagerecht, sondern gegen die Horizontale geneigt, so laufen auch die Vertikalen zu einem Fluchtpunkt zusammen. Auch in solchen Fällen spricht man von Vogel- (Vogelschau) oder Froschp., wenn das betrachtende Auge hoch bzw. tief angenommen wird. Eine häufig verwandte P. ist die Frontalp., bei der nur ein Fluchtpunkt dem betrachtenden Auge gegenüber in der Bildmitte liegt. Alle diese Arten der P. sind Zentralprojektionen und werden auch Zentralp. genannt, im Unterschied zur auch Parallelp. genannten Parallelprojektion (Axonometrie, Projektion). Sie entsprechen nur annähernd der opt. Wahrnehmung, der die Binokularp. und perspektiv. Darstellungen auf gekrümmten Bildflächen näher zu kommen versuchen. In der Baukunst zeigt sich die bewusste Anwendung der P. im konvergenten und divergenten Verlauf gewöhnl. paralleler Linien. Angestrebt wird die Verstärkung der perspektiv. Wirkung durch Konvergenz und ihre Aufhebung durch Divergenz. Die Theaterp. versucht, die räuml. Wirkung eines verhältnismäßig flachen Bühnenbildes zu verstärken, wobei von möglichst allen Blickrichtungen ein ähnl. Eindruck gewahrt bleiben soll. [Koepf/Binding 2016]"@de ;
  skos:related bvha:c_1b714729, bvha:c_c951c18e ;
  dc:modified "2021-01-15T17:58:54"^^xsd:dateTime ;
  skos:broader bvha:c_46fd832d, bvha:c_a4d58de0 ;
  skos:inScheme bvha:conceptScheme_7816b346, bvha:conceptScheme_37522b74, bvha:conceptScheme_57be8ee8, bvha:conceptScheme_8c0441f9 ;
  dc:created "2020-08-11T12:42:45"^^xsd:dateTime ;
  a owl:NamedIndividual, skos:Concept .

bvha:c_a4d58de0
  skos:prefLabel "Form"@de ;
  a owl:NamedIndividual, skos:Concept ;
  skos:narrower bvha:c_b61e4876 .

