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  skos:definition "(frz., ›Türmchen‹) Vorkragende kleine turmartige Baukörper, die wahlweise massiv ausgebildet sind, aber auch Wendeltreppen und nischenartige Räume aufnehmen können. T.n ermöglichen dem Verteidiger, die Seiten eines Baukörpers (Mauern, Türme, Wohnbauten) zu bestreichen. Ein recht frühes Beispiel stellen die pfeilerartigen Rundtürmchen an den Ecken des Donjons der von König Richard Löwenherz um 1196/97 erbauten Burg Gaillard F dar. Die sowohl in Frankreich (Arque, Donjon, um 1300; Vincenne, Donjon, 1337) als auch in Spanien (Penafiel, Donjon, 1. Drittel 14. Jh.; Bellver bei Palma de Mallorca, Mantelmauer, um 1309/10) häufig anzutreffende Bauform geht vermutlich auf Vorbilder aus den Kreuzfahrerstaaten zurück. Die im 2. Jahrzehnt des 12. Jh.s von den Kreuzfahrern ausgebaute Burg Sahyhun SYR verfügt an der Angriffsseite über eine Schildmauer mit kleinen Halbrundtürmen. Von Frankreich verbreitet sich die Bauform im ersten Viertel des 14. Jh.s nach Deutschland. Bei der Sporkenburg RP, Beilstein HE und Reifenberg HE sind die T.n zu kleinen, massiv gemauerten Rundtürmen ausgebildet und flankieren die Schildmauern. In Eigenberg HE sind drei T.n mit kleinen begehbaren nischenartigen Innenräumen in den runden Bergfried der Burg eingestellt. Die nicht mehr erhaltenen mächtigen Flankentürme der Schildmauer der katzenelnbogischen Residenzburg Reichenberg RP verfügten über je drei auf Konsolen vorkragende Rundtürmchen, die Wendeltreppen aufnahmen. T.n flankieren die Ecken der Wohntürme von Hermannstein HE, Balduinseck RP und Ramstein RP. Im spätmittelalterlichen Burgenbau des Mittelrheingebietes ist neben der runden auch die polygonale Form der T. anzutreffen (Stahleck RP, Schildmauer; Sooneck RP, Bergfried und Wohnbau; Eltville HE, Wohnturm). J. F. [Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen]"@de ;
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